Worauf kommt es beim Marketing an – Marketing für User Apps: Teil I

Marketing ist immer eine Sache, die von vielen nicht gerne wahr genommen wird. Doch worauf man beim Marketing bei neuen User Apps achten sollte, erkläre ich in der jetzt startenden Wochenserie. Heute geht es vor allem erst mal um die Planung.

Wer die Einstellung hat, dass es eine optimale Planung für ein Projekt gibt, den muss ich leider enttäuschen. Egal ob es ein Plan für’s wirkliche Leben oder für einen MyChannel bzw. User-App ist, so ist es stehts ein ständiger Prozess von Kommunikation und Weiterentwicklung. Doch nun nicht den Kopf in den Sand setzen, mit einer guten Planung erspart man sich viel Zeit. Wie wir ja alle wissen, ist Zeit das kostbare Gut unseres Lebens – lasst mich euch etwas über den „optimalen – Plan“ erzählen.

Vor jedem Plan steht erst einmal die Idee. Wenn wir es auf die MyChannels von Knuddels beziehen, sollte man sich die Fragen stellen:

  • Wo besteht derzeit der meiste Bedarf bei den Knuddels-Besuchern?
  • Was wünschen sich die Besucher am meisten?
  • Was würde mir Spaß machen in Knuddels – was möchte ich umgesetzt haben?
  • Wo sehe ich meine Idee in 1 Woche, 4 Wochen und in 12 Wochen?

Nachdem ich mir diese Fragen beantworten kann, und bewertet habe wie groß der Bedarf ist, sollte man sich überlegen ob man das Projekt alleine bewältigt oder direkt Personen anspricht die dabei helfen.

Hierbei ist der klare Gedanke, dass die Besucher in Knuddels einen hohen Anspruch haben, gerade Design und App-technisch. Man kann sofern man mit einem Team zusammen arbeitet, aus den Stärken aller profitieren.

Doch nicht jeder passt ins Team, deshalb ist dieser Schritt nicht voreilig zu gehen. Geduld, eine intensive Suche und viele Teamgespräche – sind relevanter als eine schnelle Umsetzung und viele Streitigkeiten oder Meinungsverschiedenheiten.

3 Punkte darf man niemals aus den Augen verlieren:

  1. Organisation
    Die Planung verschafft eine Struktur und Ordnung, die Leistungsfähigkeit steigert.
  2. Abwechslung
    Abwechslung ist sehr relevant, gerade bei größeren Projekten verliert man schnell mal die Lust weiter zu machen, da heißt es „Zähne zusammen beißen – und kämpfen“ und ruhig mal eine andere Baustelle anfangen.
  3. Motivation
    Immer das Ziel in der Sicht haben, mit dieser Einstellung solltest du die Motivation haben das dein Projekt zu einer der besten wird und es sich lohnt daran zu arbeiten.

In einen Seminar im Einzelhandel habe ich mal eine 72 Stunden Regel aufgeschnappt:

Wer sich etwas vornimmt, muss innerhalb der nächsten 72 Stunden den ersten Schritt machen, sonst sinkt die Chance, das er das Projekt jemals beginnt, auf ein Prozent.

Ich kann nur jeden empfehlen der eine Idee hat, zu mindestens eine Grobe Planung zu erstellen. Aus eigenen Erfahrungen fördert dieser Schritt, dass man überhaupt beginnt.

Doch wenn man erstmal anfängt, kann ich euch versprechen es wird euch Spaß machen euer eigenes Projekt immer weiter zu bringen bis es am Ende mal ein Teil von Knuddels.de wird.

Am besten lernt man durch Fehler und deshalb zähle ich euch gerne mal einige beliebte Fehlerquellen auf:

  • Falsche Planung der Einsatzmittel
    Bestes Beispiel: Man möchte eine User-App bauen, die nachher auch mobil perfekt nutzbar sein sollte. Jedoch man hat gar kein Endgerät oder Möglichkeit diese zu testen.
  • Fehlerhafte Zeitplanung
    Man setzt sich eine Frist und gibt diese schlimmstenfalls schon einigen bekannt und hat sich verschätzt. Hier lieber erstmal ein Grundgerüst erstellen und mit einen nicht „fertigen – Produkt“ online gehen und aus der Kritik lernen.
  • Selbstüberschätzung
    Der größte Fehler ist es, alles selber machen zu wollen und sich selbst zu Überschätzen. Hilfe nehmen ist kein Minuspunkt – im Gegenteil!
  • Falsche Einschätzung der Besucher
    Man hat den Bedarf der Besucher falsch eingeschätzt und sein Projekt wird nicht so aktiv genutzt wie erhofft. Hier sollte am meisten Zeit investiert werden – Daten gesammelt werden z.B. durch Umfragen.
  • Kleinigkeiten übersehen
    Die Kleinigkeiten machen es aus. Rechtschreibfehler im Hintergrund oder in der App selbst machen den ersten Eindruck kaputt und sorgen für ein negatives Bild bei den Usern.

Wenn ihr diese Punkte beachtet, so könnt ihr schonmal ohne Probleme die Planungsphase beginnen und abschließen. Nächste Woche klären wir die Frage, ob es richtiges oder falsches Marketing überhaupt gibt.

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